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Feelings and Power in Medieval Castilian Narrative

Diesem Thema war beim 7. International Medieval Meeting “Feelings in the Middle Ages” (Lleida/Spanien, 26.–28. Juni 2017) eine eigene Sektion gewidmet.

Organisiert vom romanistischen Teilprojekt des SFB 1167 umfasste diese neben Vorträgen von Mechthild Albert (“Ira y Poder: Consideraciones en torno a una relación problemática en Calila y Dimna”), Ulrike Becker (“‘Cortar la nariz’ en Calila y Dimna: un arrebato pasional o manifestación de poder? Algunos aspectos transculturales”) und Lena Ringen (“Saña, grandes quexas y quince maneras del amor. El papel de las emociones en la obra de Don Juan Manuel”) auch eine Präsentation des Sonderforschungsbereichs.

Lleida
Die ehemalige Kathedrale von Lleida. Foto: © Hector Blanco de Frutos, Lleida - La Seu Vella (des de Cappont), Wikimedia Commons

Der Eröffnungsvortrag von Simon Doubleday (Hofstra University) zur Bedeutung der Emotionen in der Geschichtsschreibung wurde hervorragend ergänzt durch Fallstudien zur ‚Autobiographie’ des Königs von Aragón Jaume I. (Antonella Liuzzo, Lincoln; Alexandru Stefan Anca, Bamberg). Interessante Impulse für die Fragestellungen des SFB boten u.a. ein Akteur-basiertes Konzept von Herrschaft als alternativer Entwurf zu Max Weber (Carlos Tejerizo, Binghamton/CSIC), ein Beitrag über die Herrscher von Sardinien und ihren durch Barbarossa besiegelten Aufstieg von iudices zum Rang und Status von Königen (Luciano Gallinari, Consiglio Nazionale delle Ricerche) sowie diverse Dissertationsvorhaben aus Archäologie und Geschichtswissenschaft zu Burgen als Medium und Symbol von Macht.

Ausgerichtet wird das International Medieval Meeting Lleida alljährlich von der Forschungsgruppe „Raum, Macht und Kultur“.

 

(13.07.2017)

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