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Making Qin Great Again

Unter diesem Titel bot ein internationaler und interdisziplinärer Workshop am 16. und 17. November 2018 neue Blickwinkel auf eine herrschaftstheoretische Textsammlung aus dem alten China.

Workshop_Shang Jun Shu

Foto: © Jasmin Leuchtenberg | SFB 1167

Der Inhalt des Shang jun shu 商君書, der „Schriften des Fürsten von Shang“, wird den politischen Konzepten Shang Yangs 商鞅 (gest. 338 v. Chr.) und seiner Schüler zugeordnet. Diese reformierten die Verwaltung und Staatsführung des Landes Qin 秦 im vierten Jahrhundert v. Chr. grundlegend und legten so das Fundament für den späteren Machtzuwachs Qins und die Gründung des chinesischen Kaiserreichs 221 v. Chr.

Organisiert vom Teilprojekt „Herrschaftssicherung durch Konsensorientierung: Die Institutionalisierung von Kritik in China von der Antike bis in die frühe Kaiserzeit“ (Leitung: Prof. Dr. Christian Schwermann) führte dieser Workshop unter anderem die beiden Übersetzer zusammen, die 2017 zwei vollständige Übertragungen ins Englische und Deutsche vorgelegt und den Forschungen rund um dieses Schriftenkonvolut damit neuen Auftrieb gegeben haben (Shang Yang, The Book of Lord Shang: Apologetics of State Power in Early China, hg. und übers. von Yuri Pines, New York 2017; Shang Yang, Shangjun shu: Schriften des Fürsten von Shang, hg. und übers. von Kai Vogelsang, Stuttgart 2017).

Einen ausführlichen Bericht der beiden Teilprojektmitarbeiter Felix Bohlen und Paul Fahr finden Sie auf
H-Soz-Kult (externer Link).
 

(14.03.2019)

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