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11.05.2018 – 12.05.2018: Workshop – „Machterhalt und Herrschaftssicherung: Namen als Legitimationsinstrument in transkultureller Perspektive“

Eine Veranstaltung des SFB 1167 im Rahmen des Teilprojekts „Consensus und fidelitas: Personale und transpersonale Elemente königlicher Macht und Herrschaft im ostfränkisch-deutschen Reich“ (Leitung: Prof. Dr. Matthias Becher/Dr. Linda Dohmen, Mittelalterliche Geschichte) in Kooperation mit dem interdisziplinären Forschungsprojekt „Nomen et Gens“

Plakat_Workshop_NeGDer Akt der Namengebung (vorausgesetzt er findet in einer geeigneten Situation statt) ist gleichzeitig sprachliche Äußerung und Handlung. Namen können dazu dienen, Herrschaftsansprüche zu untermauern, politische Programmatik anzukündigen, Ziele zu formulieren, Erreichtes zu konsolidieren usw., sind also in der Sphäre von Macht und Herrschaft omnipräsente Legitimationsinstrumente. Dabei ist es ein Anliegen des Workshops, verschiedene Wirkungsebenen zu untersuchen: Dient die Benennung der Befestigung des Vergangenen, des Gegenwärtigen oder birgt sie vielmehr ein Versprechen für die Zukunft? In welchen Situationen finden Neu-, Nach- oder Umbenennung statt?

Gemeinsamer Nenner der vertretenen geschichtswissenschaftlich arbeitenden Fächer ist die sprachliche Verfasstheit ihrer Quellen. Vor diesem Hintergrund ist vor allem die Untersuchung der Schaffung von (Sprach-)Konventionen und Wirklichkeiten gewinnbringend. Dabei wird insbesondere die Performanz von Namen und Namengebung im Kontext von Macht und Herrschaft und im Hinblick auf transkulturelle Äquivalenzen und Divergenzen in den Blick genommen.

Das vollständige Programm der Veranstaltung finden Sie hier.

Zeit und Ort: Freitag, 11.05.2018 – Samstag, 12.05.2018, Poppelsdorfer Allee 24, Raum 0.001 [Ansprechpartner: Hendrik Hess, M.St., M.A. (hendrik.hess[at]uni-bonn.de)].

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