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Interdisziplinäre Transkulturalitätswerkstätten

ITW-Grafik

Weil jedes Teilprojekt zwei großen Projektbereichen (Spannungsfeldern) angehört, sind die Arbeitsbereiche stark miteinander vernetzt und es ergibt sich ein enger Diskussionszusammenhang. In unserer konkreten gemeinsamen Forschungsarbeit bedeutet dies auch weitere, teilprojektübergreifende Forschungsinteressen auszumachen, die sowohl im Zentrum der Spannungsfelder liegen können als auch dazwischen.

Um diesen Fragen nachzugehen und einen interdisziplinären, transkulturellen Vergleich zu ermöglichen, sind geschützte Räume notwendig, in denen die verschiedenen Ansätze gemeinsam diskutiert, entwickelt, erprobt, zurückgewiesen oder geschärft werden können. In diesen kleineren Gruppen können sich insbesondere die Nachwuchswissenschaftler*innen hervorragend einbringen und sich darin üben, initiativ Verantwortung übernehmen, neue Ideen entwickeln und die Diskussion bereichern, wovon der gesamte Forschungsverbund erheblich profitiert.

Diesen Freiräumen haben wir die Bezeichnung ‚Interdisziplinäre Transkulturalitätswerkstätten‘ (ITWs) gegeben, um sowohl ihren transkulturellen Anspruch als auch ihren Charakter als experimentelle Arbeitsforen auszudrücken. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Arbeitsgruppen:

Autokratien – Legitimation und Partizipation

Die Frau(en) des Herrschers/Weibliche Herrschaft

Der Herrscher visuell

Herrscherkritik/Ratgeber

Historische Semantik

Hof

Konsens

Legitimation

Materielle Aspekte von Macht und Herrschaft

Anders als die Spannungsfelder sind die ITWs lockere Verbünde mit flexibler Arbeitsweise, die immer zum Ziel haben, in die Spannungsfelder, in oder zwischen denen sie angesiedelt sind, zurückzuwirken. Zu diesem Zweck werden zum Beispiel Workshops veranstaltet und Sammelbände publiziert, oder auch Forschende von außerhalb des SFB in die Arbeitsgruppen integriert.
 

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