Sie sind hier: Startseite Projektbereiche Spannungsfelder

Spannungsfelder

Spannungsfeld A Spannungsfeld B Spannungsfeld C Spannungsfeld D

 

Jeder unserer Projektbereiche wird von zwei Konzepten bestimmt, die jeweils ein bestimmtes Feld von wesentlichen Fragen rund um das Thema ‚Macht und Herrschaft‘ aufspannen. Zentral ist hierbei für uns der Forschungsansatz, dass das ‚und‘ die beiden Begriffskonzepte miteinander in Beziehung setzt, eine verbindende und keine trennende Bedeutung hat.

Kurz gefasst: Wir verstehen die beiden Konzepte, die das jeweilige Spannungsfeld definieren, skalar und nicht etwa als polare Gegensätze.

Ein solches Verständnis der Spannungsfelder berücksichtigt Korrelationen und Kausalitäten sowie die gleitenden Übergänge zwischen den Begriffspaaren. Dies ist unabdingbar, wenn es darum geht, einerseits den klassischen Gegensatz von ‚Moderne‘ und ‚Vormoderne‘ aufzubrechen, und andererseits eurozentrische Denkweisen in der Forschung hinter uns zu lassen.

Jedes der 20 wissenschaftlichen Teilprojekte des SFB 1167 ist mit seinen spezifischen Fragestellungen jeweils zwei Spannungsfeldern zugeordnet. Es handelt sich dabei im Einzelnen um die folgenden vier diachron angelegten Arbeitsbereiche:


A: Konflikt und Konsens

(Koordination: Prof. Dr. Konrad Vössing)
 

B: Personalität und Transpersonalität

(Koordination: Prof. Dr. Matthias Becher)
 

C: Zentrum und Peripherie

(Koordination: Prof. Dr. Jan Bemmann)
 

D: Kritik und Idealisierung

(Koordination: Prof. Dr. Elke Brüggen)
 

Die den Spannungsfeldern zugeordneten Teilprojekte treffen sich in regelmäßig stattfindenden Sitzungen, um kollektiv über zentrale Fragestellungen zu diskutieren, bisherige Arbeitsergebnisse zu präsentieren und gemeinsame Projekte zu entwickeln. Außerdem hat jedes Spannungsfeld während der ersten Förderphase eine große, internationale und interdisziplinäre Tagung an der Universität Bonn ausgerichtet, deren Ergebnisse in der SFB-eigenen Schriftenreihe ‚Macht und Herrschaft‘ erscheinen.

 

Artikelaktionen