SMH 4

Mike Janßen, Wie das Leben so der Tod. Sterbedarstellungen von Kaisern und Königen in der Historiographie des früheren Mittelalters (Studien zu Macht und Herrschaft 4), Göttingen 2021.

SMH_004Dissertation des Wissenschaftlichen Mitarbeiters des Teilprojekts Consensus und fidelitas: Personale und transpersonale Elemente königlicher Macht und Herrschaft im ostfränkisch-deutschen Reich“ (Leitung: Prof. Dr. Matthias Becher/Dr. Linda Dohmen, Mittelalterliche Geschichte).

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Beschreibung:

Der Tod des Herrschers war zu allen Zeiten ein bedeutsames Ereignis, welches entsprechenden Niederschlag in der Historiographie gefunden hat. Selten jedoch wurden die Berichte über das Ableben der Mächtigen wertfrei verfasst. Chronisten nutzten die Schilderung des Sterbens, um den guten Herrscher zu rühmen oder den schlechten zu verdammen. Den Historiographen oblagen die religiöse Deutung und damit auch die Wertung der zu Lebzeiten erbrachten Taten des Verstorbenen. Bei der Beschreibung bediente man sich dabei antiker und biblischer Vorbilder. Die vorliegende Studie untersucht die Sterbedarstellungen von Herrschern vom 6. Jahrhundert und dem Tode Chlodwigs I. bis hin zu Lothar von Süpplingenburg im 12. Jahrhundert.
 

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